Ausschreibung
Die OVAG finanziert ein Projekt zur nachhaltigen Wissensvermittlung für Schülerinnen und Schüler der oberhessischen GrundschulenWer kennt schon den Wassergehalt einer Gurke? Wer weiß schon, wie viel Wasser der Menschen am Tag benötigt? Gut möglich, dass Kinder ihre Eltern demnächst über derart interessante und wichtige Fragen „aufklären“. Denn dass Wasser eine knappe Ressource ist, ist allseits bekannt. Also gilt es mehr denn je, umweltbewusst und wassersparend zu leben. Deswegen startet der regionale Wasserversorger Oberhessische Versorgungsbetriebe AG nun eine Bildungsoffensive unter dem Titel „OVAG Wasser bildet“.
Ziel dieses Projektes ist es, Kinder auf spielerische Weise zu verantwortungsvollen Wasserverbrauchern zu erziehen. Sie sollen ein intensives Gefühl für dieses Element entwickeln, sei es im Haushalt oder in der Natur. Die Fachhochschule Fulda erarbeitete in Zusammenarbeit mit der dort benachbarten Grundschule das Konzept, übergab es in „oberhessische Hände“, an das Umweltbüro Schotten unter der Leitung von Dr. Otto Wack.
Zielgruppe für die Umsetzung der Idee sind alle dritten und vierten Klassen der oberhessischen Grundschulen, deren Lehrer – soweit sie sich daran beteiligen - vorher durch Informationsmaterial über das Pilotprojekt und den Ablauf unterwiesen werden.
Beobachten, Lernen, Verstehen, Umsetzen – das ist die Devise für die Teilnehmer über einen Zeitraum von vier Wochen. In den unterschiedlich gestalteten Unterrichtseinheiten sollen die Kinder verstehen was das Element Wasser für ihr Leben bedeutet. So experimentieren sie etwa unter der Leitung einer Umwelt- und Wasserpädagogin; beispielsweise prüfen sie die Wasserqualität und stellen den Wassergehalt von Früchten fest. Otto Wack: „Anschaulich soll das sein, mit bekannten Dingen, welche die Kinder aus ihrem Alltag kennen.“
Sportlichen Schwung bringt zusätzlich eine Wasserrallye, bei welcher die Kinder ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Neben dem Lerneffekt und der OVAG sozialen Komponente steht vor allem der Spaß an der Sache im Mittelpunkt.
Damit der Nachwuchs im Anschluss an diese lehrreiche Zeit etwas in den Händen behält, bekommt er am Ende der Projektwochen sein persönliches Wasserbuch mit nach Hause. Dieses kann ebenso als Ratgeber für die Eltern fungieren, weil in ihm wertvolle Spartipps enthalten sind. Außerdem erhält jedes Kind eine Urkunde. Die OVAG finanziert dieses Projekt „Ganz einfach weil wir uns in der Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung der Region über den Versorgungsauftrag hinaus sehen" so OVAG-Vorstandsvorsitzender Rainer Schwarz.
Bewerbungen für das Jahr 2010 sind zu richten an die OVAG, Frau Anne Naumann, Hanauer Straße 9 – 13 in 61169 Friedberg oder naumann@ovag.de.

