Presseinformation
OVAG schüttet Millionen an Kommunen aus
Städte und Gemeinden mit neuem Konzessionsvertrag erhalten ihre Konzessionsabgabe monatlich
Eine finanzielle Verbesserung hat die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG jenen Kommunen in ihrem Versorgungsgebiet zugesichert, die sich bereits für einen neuen Konzessionsvertrag entschieden haben. „Vorher sind die Konzessionsabgaben zweimal jährlich überwiesen worden“, erläutert Rainer Schwarz, Vorstandsvorsitzender der OVAG. „Im neuen Konzessionsvertrag haben wir Abschlagszahlungen jedoch monatlich zum 15. vereinbart. Das ist natürlich wesentlich besser für die Liquidität der kommunalen Kassen“, begründet Schwarz. „Auch dies verstehen wir als Unterstützung für unsere kommunalen Partner.“
Die Konzessionsabgabe ist eine öffentliche Abgabe, die Bestandteil des Netznutzungsentgeltes ist, die also per Gesetz in die Stromrechnung einfließt. Entrichtet wird sie vom jeweiligen Netzbetreiber für Stromleitungen, die auf dem Grund und Boden der Städte und Gemeinden liegen. Die Höhe der Konzessionsabgabe bemisst sich wiederum nach dem Stromverbrauch der Kunden in der jeweiligen Kommune.
So haben die Städte und Gemeinden im Vogelsbergkreis für 2009 insgesamt 2,675 Millionen Euro erhalten. Einige Gemeinden mit einem alten, noch nicht verlängerten Konzessionsvertrag bekommen nunmehr noch eine Nachzahlung, bei allen übrigen Gemeinden werden die unterjährig gezahlten Abschläge endabgerechnet. Insgesamt kommt es daher noch zu einer Zahlung von 223.568,40 Euro.
Die Städte und Gemeinden im Wetteraukreis haben insgesamt an Konzessionsabgaben für 2009 7 Millionen Euro, jene im Landkreis Gießen 2,1 Millionen Euro erhalten.
Die Zahlen für die Kommunen des Altkreises Lauterbach für 2009 im Einzelnen:
Lauterbach (noch alter Konzessionsvertrag)
insgesamt 185,905,12
(mit neuen Konzessionsverträgen)
Ulrichstein:
101.306,96 Euro
Grebenhain
154.915,82 Euro
Lautertal
69.981,47 Euro
Wartenberg
109.035,72 Euro
Freiensteinau
78.560,33 Euro
Herbstein
140.069,73 Euro

