Presseinformation

Das Leben im Bach erkunden …

Meldung vom 06/01/2010

… konnten die 3. Klassen 4c der Sandrosenschule Rockenberg bei der OVAG-Aktion „Wasser bildet“

Langsam kriecht das Wasser im Becher voller Sand, der Löcher hat und in einer Pfütze steht, bergauf. Erst, als der Sand sich vollständig vollgesogen hat, wird ein kleiner Frosch hineingesteckt, der sofort aufhört, ärgerlich zu quaken, als er mit der Nässe in Berührung kommt. Den Sinn des Experiments findet Dr. Hans-Otto Wack vom Umweltbüro Schotten mit den staunenden Drittklässlern schnell heraus: Wenn in der Natur genügend Grundwasser im Boden ist, fühlen sich die Tiere wohl. Deswegen darf man nicht zu viel Trinkwasser abpumpen, damit der Boden nicht austrocknet. Umweltschonende Grundwassergewinnung nennt man das. „Es wird immer nur so viel Wasser aus der Erde gepumpt, wie auch wieder nachregnet“, erklärte Wack das Prinzip.

Große Augen, viel Spaß und experimentellen Unterricht beinhaltet das „Wasser bildet“-Programm, das die OVAG jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Umweltbüro Schotten vier Grundschulklassen anbietet. Lehrerin Sylvia Springer und die Klassen 3 a und b gehören in diesem Jahr zu den Gewinnern der Unterrichtseinheiten zum Ausprobieren, Rätseln und Staunen. Die Schüler lernten, wie das Wasser in die Leitung kommt, wie viel Wasser ein Mensch pro Tag wirklich verbraucht, wie man ein bisschen davon sparen kann, wie ein Klärwerk funktioniert und vieles mehr.

Keiner der 30 Nachwuchsforscher hat an diesem Tag seine Gummistiefel vergessen, denn es geht auch raus an den nahen Bach, für die Kinder ein Höhepunkt des Programms. Mit Sieben, Wasserschalen und Vergrößerungsgläsern bewaffnet zog die Klasse los, um auf Suche nach kleinen Lebewesen zu gehen. Und schon bald hatten die Nachwuchsforscher Larven, Kleinstfische und allerlei anderes Getier in ihren Schalen, die es zu klassifizieren und zu bewundern galt. Wasserspaß pur bietet bald die dritte und letzte Unterrichtseinheit: Die große Wasserrallye auf dem Schulhof, bei der es in mehreren Spiel-Stationen darum geht, möglichst wenig Wasser zu verlieren.

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