Presseinformation
„Mädels legen sich oft noch mehr ins Zeug“
Erich-Kästner-Schule Konradsdorf wirft einen Blick in die Arbeitswelt der OVAG
Einmal einen Blick in die Arbeitswelt werfen, sich über mögliche Wunschberufe informieren, den Experten Fragen stellen oder sich Tipps und Tricks zum Thema Bewerbungen holen – all dies taten kürzlich Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner Schule Konradsdorf. „Durch eine Bekannte habe ich erfahren, dass die OVAG solche Führungen für Schulklassen anbietet. Die Jugendlichen müssen bald ein Schulpraktikum absolvieren und vielleicht hilft es Ihnen, schon einmal einen Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen. Die Besichtigung dient außerdem als Lern- und Erziehungshilfe“, erklärte die Klassenlehrerin Anke Schneider-Frost.
Nach einem kurzen Vortrag zur OVAG allgemein stellten die Ausbilder Holger Strebert und Michael Junk die verschiedenen Ausbildungsberufe vor. Nämlich Elektroanlagenmonteur/in , Anlagenmechaniker/in und Industriekauffrau/mann. Allerdings sind die technischen Berufe nicht unbedingt Männersache: „Im Moment absolvieren wieder zwei Mädels die Ausbildung zur Elektroanlagenmonteurin“, erklärt Strebert den Klassen H1 und H2. „Außerdem legen sich die Mädchen oft noch mehr ins Zeug als die Jungs“, ergänzt Michael Junk.
Jedes Jahr werden alle Bewerberinnen und Bewerber von der OVAG zu einem Einstellungstest eingeladen. Doch nicht nur das Schulzeugnis und das Ergebnis des Tests entscheiden. Zum Ende werden einige Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Nach diesem trifft die OVAG ihre endgültige Entscheidung und stellt jährlich etwa 15 Auszubildende aus.
Im Anschluss an den Vortrag folgte eine Besichtigung des OVAG-Betriebsgeländes Bei der Warth in Friedberg. Erste Haltestelle waren die Ausbildungswerkstatt, in welcher die Azubis technische Erfahrungen sammeln und das Lager der OVAG. Weiter ging es mit dem Übungsgelände – hier wird Schwindelfreiheit von den Auszubildenden verlangt, da sie für die Arbeit an Stromleitungen mit einem Steigeisen an dem Strommast hängen. Letzte Station war die Verbundleitstelle, von welcher aus das gesamte OVAG-Netz gesteuert wird und Fehler, Störungen oder Stromausfälle sofort erkannt werden können.

