Ausbau des „Stromtankens“ in Friedberg

Bereits die vierte Ladesäule der OVAG in der Kreisstadt.

„Es freut mich sehr, dass das Angebot zum ‚Stromtanken‘ in Friedberg kontinuierlich ausgebaut wird“, kommentiert Bürgermeister Dirk Antkowiak das Angebot von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Friedberg. „Mit der OVAG und den Stadtwerken Friedberg haben wir eine starke Partnerschaft geschaffen.“

Gemeinsam mit OVAG-Vorstand Joachim Arnold, Peter Hög, dem Geschäftsführer der ovag Netz GmbH und Thorsten Hankel vom Vertrieb der OVAG verschaffte er sich nun einen Überblick über das gute Angebot von Ladesäulen in der Kreisstadt. An jener Ladesäule, die vor gut einem Jahr als bislang letzte das Angebot bereicherte – nämlich jener vor der Burg – kommentierte Arnold: „Die OVAG arbeitet daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und wir schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock.“ Besonders wichtig sei, dass die Ladesäulen, welche das Unternehmen stelle, ausschließlich mit dem Ökostrom der OVAG versorgt werde.

Neben jener Säule an der Burg, hat die OVAG bereits Ladestellen Am Dieffenbachparkplatz und im Schützenrain hinter dem Rathaus errichtet. Bereits vor acht Jahren jedoch ist die erste E-Ladesäule der OVAG in Friedberg am Goetheplatz ans Netz gegangen.

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die OVAG. Gefördert wurden die in jüngster Zeit aufgestellten Ladesäulen durch ein Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wurden die OVAG-Ladesäulen in das europaweit größte Ladenetzwerk „PlugSurfing“ integriert. Bereits mehr als 100.00 Ladepunkte gehören diesem Netzwerk an. „E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen“, erklärte Thorsten Hankel die Handhabung. „Aufladen kann man aber auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.“

Elektrotankstelle in Friedberg Hessen.
Die neue Elektrotankstelle vor der Burg in Friedberg (v.l.): Joachim Arnold, Dirk Antkowiak, Peter Hög und Thorsten Hankel.

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