Energieberatung: Stefanie Peschke berät bei der OVAG die Verbraucher

Energieberatung ohne erhobenen Zeigefinger!

Schon als Kind wollte sie die Welt retten …Ironie mal beiseitegelassen: Stefanie Peschke aus Butzbach wusste wirklich schon recht früh, welchen Weg sie einschlagen wollte. „Es gab ja eine Zeit, in der die Anliegen des Naturschutzes, also auch des schonenden Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen, eher belächelt wurden“, sagt sie. „Das hat sich inzwischen drastisch verändert. Meine Erfahrung ist, dass etwa die Hälfte unserer Kunden eine Änderung ihrer Energie-Strategie angehen, weil sie den Gedanken der Umweltschonung voranbringen wollen.“ Die andere Hälfte mache das „nur“ unter dem Gesichtspunkt Geld zu sparen. Aber das sei in Ordnung – Hauptsache es geschehe etwas zum Guten.

Stefanie Peschke schwebte bereits als Jugendliche ein Beruf vor, bei dem sie im Bereich der Energienutzung etwas für die Natur würde tun können. Sie lernte Umweltschutztechnikerin mit Schwerpunkt Energieberatung und kam in dieser Funktion 2006 zur Abteilung oberhessischeENERGIEAGENTUR der HessenEnergie, einer hundertprozentigen Tochter der OVAG. Im vergangenen Jahr ist diese Abteilung direkt in die OVAG übergegangen, wo sie mit zwei Kollegen das Energieberatungs-Team bildet.

Einer der Bereiche, für den sie zuständig ist: Die Betreuung des Förderprogrammes der OVAG, welches Strom- und Gaskunden des Unternehmens zu günstigeren Konditionen erhalten können. Zu den Angeboten zählen Thermografie-Aufnahmen von Gebäuden, Heizungs-Check und die Stromspar-Beratung vor Ort. „Wir wickeln die Anfragen ab, bearbeiten die beauftragte Dienstleistung selbst oder vergeben sie an externe Energieexperten, mit denen wir kooperieren.“

Einen weiteren Teil der Arbeit beinhaltet der Bereich regenerative Energienutzung. „Beim Photovoltaik-Check berechnen wir für interessierte Hausbesitzer, Unternehmen oder Kommunen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich betrieben werden kann. Liegen bereits Angebote vor, werden auch diese in die Bewertung mit einbezogen. Unsere Beratung ist anbieter- und produktneutral und bildet eine gute Entscheidungsgrundlage für den Beratungsempfänger.“ Viel zu tun hat das Team auch mit dem Ausstellen von Energieausweisen für Gebäude, für die gesetzlich vorgeschrieben sind.

Ebenso eingebunden ist das Energieteam in dem Projekt „Wetterau macht´s effizient“ der Wirtschaftsförderung Wetterau. Dort kommt dem Team der OVAG eine wichtige Rolle zu, gerade im praktischen Teil wegen der langjährigen Erfahrung. Kurz umschrieben geht es bei diesem Projekt darum, Kommunen und Betriebe zu beraten, die an einem effizienten Einsatz der von ihr benötigten Energie interessiert sind.

„Wenn ich mir ein Gebäude, eine Räumlichkeit zum ersten Mal anschaue, gibt es schon Punkte, die mir auf Anhieb ins Auge stechen. Etwa eine veraltete Beleuchtung oder eine veraltete Gebäudetechnik. Energetische Daten können wir mit Messgeräten und diversen Berechnungen feststellen“, sagt sie. Nicht jeder, bei dem es angeraten wäre, ziehe auf Anhieb mit, mancher scheue die Investitionen, die nötig sind, um bessere energetische Werte zu erzielen und am Ende Geld zu sparen. Stefanie Peschke: „Deshalb versuchen wir im Rahmen unserer Beratung Wege zu Fördermitteln aufzuzeigen.“

Was ihr besonders an ihrer Arbeit gefällt: „Ich kann sehen, welche Ergebnisse unsere Beratungen am Ende tatsächlich bringen. Dafür benötigt man technisches Verständnis, aber auch ein Gefühl dafür, wie man Kundengespräche führt.“ Ab und an brauche man da schon ein sensibles Händchen, um zu überzeugen. „Überhaupt nicht weiter kommt man mit dem erhobenen Zeigefinger – nein, überzeugen ist der Weg. Das aber braucht mitunter Zeit und Geduld.“

Fragen? Anregungen? peschke@ovag.de

PV-Anlage
Ein Bestandteil des Förderprogramms der OVAG: Der Photovoltaik-Check.

Zurück