Energiewende treibt die Stromkosten in die Höhe

Auch die OVAG muss zum 1. Januar ihre Tarife anpassen.

Über die Entwicklung bei den Stromkosten im kommenden Jahr haben bereits seit mehreren Wochen die Fachpresse und die Tageszeitungen ausführlich berichtet: Die Umlagen und Abgaben, welche die gesellschaftlich gewünschte Energiewende begleiten, klettern weiter in die Höhe. Sprich: Auch im nächsten Jahr wird der Umlagen- und Abgabenanteil an den Stromkosten steigen. „Wir kommen deshalb nicht darum herum, diese uns auferlegten Steigerungen nächstes Jahr an unsere Kunden weiterzureichen“, teilen die OVAG-Vorstände Rainer Schwarz und Joachim Arnold nun mit. Wichtig zu wissen: Mittlerweile setzen sich rund 75 Prozent des Strompreises aus Umlagen und Steuern zusammen. Die Stromanbieter haben somit nur zu maximal 25 Prozent Einfluss auf den Preis – in Form von Einkauf und Vertrieb.

Zum Jahreswechsel steigt insbesondere die EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)-Umlage. Gleichfalls steigen die mit der Energiewende zusammenhängenden Um- und Ausbaukosten der Stromnetze in Form höherer Netznutzungsentgelte. Hinzu kommt, dass sich die Einkaufspreise für Strom auf hohem Niveau befinden.

Für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.000 kWh pro Jahr bedeutet das im Tarif zur Grundversorgung der OVAG ab 1. Januar 2020 eine monatliche Anpassung von 4,70 Euro.

„Es ist uns wie schon in der Vergangenheit wichtig, unsere Kunden transparent und rechtzeitig über diesen unausweichlichen Schritt zu unterrichten“, betonen Rainer Schwarz und Joachim Arnold. „Ebenso legen wir Wert darauf, mit aller Klarheit über die Ursachen für die Preisanpassung aufzuklären.“ Neben dieser Pressemitteilung wird jeder Kunde in einem Anschreiben persönlich davon benachrichtigt. Zudem stellt die OVAG auf ihrer Website www.ovag.de/strompreis2020 detaillierte Informationen zur Verfügung. Außerdem steht das Servicezentrum der OVAG montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 0123535 für Fragen zur Verfügung. Zu erreichen sind die Fachleute der OVAG ebenso unter der E-Mail-Anschrift service@ovag.de

Die Werte in der Grafik beziehen sich auf einen Jahresverbrauch von 3.000 kWh im Tarif ovagPlus.

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